Mieterstrom für Hamburg-Altona

Mission Zero und einhundert realisieren im Elbquartier Hamburg-Altona nach dem Pilotprojekt in Bad Bodenteich ein skalierbares Mieterstromkonzept mit bereits 243 kWp und über 80 versorgten MieterInnen. Das Modell kombiniert lokal erzeugten Solarstrom vom Dach mit einem vergünstigten Mieterstromtarif, Netzstrom aus zertifizierter Grünstromversorgung und digitalem Verbrauchsmanagement. So entstehen energetisch aufgewertete Quartiere, niedrigere Kosten für MieterInnen und ein messbarer Beitrag zu Hamburgs Klimazielen bis 2040.

webdev,
05.11.2025
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— Beitrag von Mission Zero

Mission Zero und einhundert treiben ihre Zusammenarbeit weiter voran und setzen nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in Bad Bodenteich nun im Elbquartier Hamburg-Altona den nächsten sichtbaren Meilenstein der urbanen Energiewende um.

Vom Leuchtturmprojekt zur skalierbaren Quartierslösung

Das gemeinsame Projekt in Bad Bodenteich mit 75 kWp installierter Leistung hat gezeigt, wie sich Mieterstrommodelle technisch und organisatorisch skalierbar aufsetzen lassen: von der Planung über die Installation bis hin zu Abrechnung und Visualisierung über die digitale Plattform von einhundert.

Diese Erfahrungen fließen nun in Hamburg-Altona ein, wo Schritt für Schritt weitere Hunderte Wohneinheiten folgen sollen, um langfristig einen großen Teil des Quartiers mit lokalem Solarstrom und perspektivisch auch mit Wärmestrom aus erneuerbaren Energien zu versorgen.

Im ersten fertiggestellten Teilbereich wurden 243 kWp Photovoltaikleistung auf 11 Wohneinheiten installiert, sodass bereits über 80 Mieterinnen und Mieter direkt mit vor Ort erzeugtem Sonnenstrom versorgt werden – ein konkreter Beitrag zu Hamburgs Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden.

So funktioniert Mieterstrom im Elbquartier

Die Photovoltaikanlagen erzeugen Strom direkt auf den Dächern der Wohngebäude; dieser wird vorrangig den teilnehmenden Mieterinnen und Mietern im Haus zu einem vergünstigten Mieterstromtarif bereitgestellt.

Nicht direkt verbrauchte Überschüsse werden in das öffentliche Netz eingespeist, während Restbedarf mit zertifiziertem Grünstrom ergänzt wird – so entsteht ein durchgängig nachhaltiges Versorgungskonzept auf Quartiersebene, das CO₂-Emissionen senkt und gleichzeitig Energiekosten stabilisiert.

Mehrwert für MieterInnen, Vermieter und Stadt

Für Mieterinnen und Mieter bedeutet das Modell lokal erzeugten Solarstrom zu attraktiven Konditionen, mehr Transparenz über den eigenen Energieverbrauch und einen direkten Beitrag zum Klimaschutz im eigenen Zuhause – oft mit jährlichen Einsparungen im dreistelligen Euro-Bereich.

Wohnungsunternehmen werten ihre Bestände energetisch auf, steigern die Attraktivität ihrer Objekte
und müssen dank Contracting-Ansätzen von Partnern wie einhundert und Mission Zero keine eigenen komplexen Energierollen übernehmen.

Gleichzeitig unterstützt die Stadt Hamburg ihre Klimaziele durch mehr dezentrale Erzeugung, Entlastung der Netze und eine ökologisch orientierte Quartiersentwicklung.

Klare Aufgabenverteilung: Technologie, Plattform & Umsetzung

In der Zusammenarbeit bündelt einhundert seine Stärke als Mieterstrom-Plattform für Verbrauchsmanagement, Abrechnung und Energievisualisierung und tritt zugleich als Energieversorger der teilnehmenden Mieterinnen und Mieter auf. Mission Zero verantwortet Projektentwicklung, technische Auslegung, Installation und Integration der PV-Systeme in das Gebäudenetz und koordiniert dabei ein spezialisiertes Installationsnetzwerk, um Projekte zügig und in gleichbleibender Qualität umzusetzen. Standardisierte Prozesse, digitale Steuerung und modulare PV-Konzepte machen es möglich, Mieterstrom von Einzelprojekten hin zu serientauglichen Quartierslösungen zu entwickeln.

Nächste Schritte: Skalierung im urbanen Raum
Das Elbquartier ist erst der Anfang: In den kommenden Wochen, Monaten und Jahren sollen weitere Dächer und Teilbereiche erschlossen und so Hunderte zusätzliche Wohneinheiten in das Mieterstrommodell integriert werden. Die Erfahrungen aus Bad Bodenteich und Hamburg-Altona dienen als Blaupause, um ähnliche Konzepte künftig schneller in anderen Stadtteilen und Städten auszurollen – von der mittelgroßen Wohnanlage bis hin zu großflächigen Quartiersentwicklungen.

Dank an Teams, Monteure und Partner
Der bisherige Erfolg im Elbquartier ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit: vom Planungsteam über die lokalen Monteure bis zu den Expertinnen und Experten bei einhundert, die die digitale und energiewirtschaftliche Seite des Projekts verantworten. Mission Zero und einhundert betonen, dass nur das Zusammenspiel von Vision, Technologie und professioneller Umsetzung solche Projekte im urbanen Bestand möglich macht und sehen das Elbquartier als Auftakt für viele weitere Quartiere, die künftig zukunftssicher und regenerativ versorgt werden.

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